Tipp-Nr: 21
Thema: sind Fördermittel wirklich Fördermittel?

Kategorie:

Zinsen und Kosten

Über 4.900 Förderprogramme von Bund, Ländern, gemeinden und Energieunternehmen warten auf Sie. Beauftragen Sie ich mir der ersten Recherche mittels beigefügtem Fragebogen. Einfach anfordern unter Kennwort: Fördermittelrecherche.

Nicht überall wo Födermittel draufsteht sind vorteilhafte Finanzierungsmittel drin. Und nicht jeder Darlehensanbieter berät und begleitet Fördermittel da für ihr der Aufwand zu hoch bzw. der Ertrag zu niedrig ist.

Wenn ein KfW-"geförderter" Zinssatz z.B. um 0,05 - 0,35 % günstiger ist wie bei den preiswertesten Banken macht dies bei 30 % Förderanteil gerade einmal mtl. 1,25 ? bis 8,75 ? aus (bei 100.000,- ? Gesamtbedarf).

Deswegen wird nicht mehr und nicht weniger in Immobilien investiert! Ja die Kosten der KfW (Mitarbeiter, Raumkosten, Zeitungsanzeigen usw.) werden mehr kosten, wie alle Kunden durch die Fördermittel sparen!

Selbst die Landesförderung Hessen bietet mit mtl. 25,- ? möglichem Zinsvorteil keine Hilfe für Familien mit knapper Geldbörse. Da war es doch vor der Jahresmitte 2004 besser, denn da bekamen z.B. meine Mandanten mit 3 Kindern 47.500,- ? für viele Jahre zinslos.

Und ob die maximalen 2 % Zinseinsparung = mtl. 16.67 ? für 10.000,- ? Energieeinsparmaßnahmen volkswirtschaftlich den erheblichen bürokratischen Mehraufwand berechtigen, ist fraglich. Sinn und Unsinn derartiger Programm soll sie jedoch nicht weiter beschäftigen. Vielleicht liest ja eines Tages ein Entscheidungsträger bei der KfW oder der Landestreuhandstelle diese Zeilen ... Zumindest begleiten die Banken im Niedrigzinsbereich diese Beamtenbeschäftigungsprogramme nicht.

Da fragt es sich was ist günstiger: die Bank um die Ecke, die evt. für die Fördermittel zu überreden ist (zuerst wird oft abgeblockt: lohnt sich nicht - so die örtl. Sparkasse bei meinem Schwager in Trebur (Fassadendämmung und neue Heizung) oder eine der Niedrigzinsbanken. Lassen sie mich dies für sie berechnen ...