Günstige Modernisierungskredite bei der KfW*-Bank - drei Programme zur Auswahl
(*Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Bauherren und Modernisierer können bei der staatseigenen KfW-Förderbank günstige Kredite mit den Programmen CO2-Gebäudesanierungsprogramm, "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" erhalten.
Die Bedingungen finden Sie unter
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW_Foerderbank/Aktuellesa62/Foerderinitiative_Wohnen%2c_Umwelt%2c_Wachstum.jsp
die Zinssätze unter: http://www.kfw-formularsammlung.de/Konditionen/Ausgabe_Programmgruppe_6.html (Direktlink am Ende des Beitrages - Button: mehr Informationen)
Durch die Einführung einheitlicher Förderhöchstbeträge von 50.000 Euro pro Wohnung lassen sich energetische Sanierungsmaßnahmen künftig voll über einen KfW-Kredit finanzieren. Zu beachten ist das diese Darlehen nicht direkt, sondern über eine Geschäftsbank, Sparkasse ect. zu beantragen sind.
Bei einer Investition unter 50.000,- ist generell die Hausbank der richtige Ansprechpartner. Banken begleiten jedoch nicht immer die KfW-Darlehen. Die Bank muß für einen evt. Kreditausfall haften, die Erträge sind durch die kleinen Darlehensbeträge niedrig und es fällt ein höherer Verwaltungsaufwand an. Es ist genau zu rechnen was sich mehr lohnt: ein Darlehen über den günstigsten Best-Zins Anbieter oder einen zinsmäßig teueren Anbieter mit KfW-Darlehen.
Für allgemeine, nichtenergetische Sanierungsmaßnahmen liegt der Förderhöchstbetrag bei 100.000 Euro. Bisher galt im CO2-Gebäudesanierungsprogramm ein Förderhöchstbetrag von 250 Euro pro Quadratmeter.
KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm
Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm werden besonders energiesparende Maßnahmen gefördert, die zu einer Verminderung des CO2-Ausstoßes um mindestens 40 Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr beitragen. Der Förderhöchstbetrag wird auf 50.000 Euro pro Wohneinheit umgestellt.
In Zukunft wird die Förderung auf Wohngebäude, die bis zum 31.12.1983 fertig gestellt wurden, erweitert.
Einzelmaßnahmen, wie der Austausch von Altheizungen und Maßnahmen, die eine CO2-Einsparung von weniger als 40 Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr erreichen, werden künftig im Programm "Wohnraum Modernisieren" gefördert.
Programm "Wohnraum Modernisieren"
In diesem Programm werden alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Es wird zwischen "Öko-Plus-Maßnahmen" und "Standard-Maßnahmen" unterschieden.
Zu "Öko-Plus-Maßnahmen" zählen beispielsweise Heizungs- oder Fensteraustausch, Wärmedämmung der Gebäudeaußenhülle und der Austausch von Einzelöfen und Nachtspeicherheizungen. Der Förderhöchstbetrag für "Öko-Plus-Maßnahmen" beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit.
Zu "Standard-Maßnahmen" zählen zum Beispiel ein Balkonanbau oder eine Baderneuerung. Der Förderhöchstbetrag bleibt hier bei 100.000 Euro pro Wohneinheit.
Programm "Ökologisch Bauen"
In diesem Programm wird die Errichtung von besonders energiesparenden Gebäuden (Energiesparhäuser mit einem Primärenergiebedarf von 40 oder 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr sowie Passivhäuser) und der Einbau von Heizungstechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien gefördert.
Für Energiesparhäuser 40 und 60 sowie für Passivhäuser gilt der Förderhöchstbeträge von 50.000 ?.
Telefonische Beratung:
Die Berater des Infocenters der KfW-Förderbank sind unter der Servicenummer 01801-335577 von Montag bis Freitag zum Ortstarif jeweils von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr erreichbar.
Weitere Informationen gibt es auch bei Best-Zins & Finanzierungsberatung. Für 85,- ? erhalten Sie nach der Bestandaufnahme mittels einem Datenbogen eine Auswertung der Fördermittel und eine Vergleichsberechnung über die jeweils gesamte Finanzierungslaufzeit.
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